Als die Rechtsmedizinerin Laura Hobson an einem nebligen Oxforder Novemberabend an einen Tatort gerufen wird, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass es sich bei dem Opfer um ihre Freundin Ligeia Willard handelt, eine Molekularbiologin, mit der und der gemeinsamen Jugendfreundin Ellen Jacoby sie sich an diesem Abend zum Essen treffen wollte. Ligeia Willard, die als Stammzellenforscherin heftiger öffentlicher Kritik ausgesetzt war, wurde kaltblütig ermordet. Stammt der Mörder möglicherweise aus dem Kreis radikaler politischer Aktivisten? Während Hathaway und Lewis die Untersuchungen aufnehmen, geschehen gar nicht weit entfernt seltsame Dinge. In einer studentischen Wohngemeinschaft entdecken die Studenten makabere Botschaften an ihrem Kühlschrank, unter anderem auch die rätselhafte Botschaft: "Sucht Mary Gwilliam". Ursula van Tessel, die als Medium arbeitet, wird von den Studenten um Hilfe gebeten. Wenig später wird die Studentin Rowena in eben dieser Wohngemeinschaft ermordet aufgefunden. Deren Nachbarn, das junge Ehepaar Vince und Charlotte, können leider nur ungenaue Zeugenaussagen machen, die Lewis zunächst wenig weiterhelfen. Dr. Laura Hobson, die von Inspektor Lewis mit diesem Mordfall konfrontiert wird, ist erschüttert - weniger über die Tatumstände, als darüber, dass es sich bei dem Tatort um jenes Haus handelt, in dem sie selbst vor vielen Jahren als Studentin mit ihren beiden Freundinnen Legeia Willard und Ellen Jacoby gelebt hatte. Nun hat es Inspektor Lewis nicht nur mit zwei rätselhaften Morden zu tun, sondern auch mit dem leisen Verdacht, dass seine gute Freundin Laura Hobson persönlich involviert sein könnte. Die leitende Kriminalbeamtin Innocent muss Lewis und Hathaway wohl oder übel dazu auffordern, auch Ermittlungsschritte gegen Laura Hobson nicht länger auszuschließen. Für Lewis und Hathaway scheint es klar zu sein, dass das Motiv zu beiden Morden in Laura Hobsons Vergangenheit zu suchen ist.