Hauptmann Maddocks ist Befehlshaber von Fort Canby, einem Außenposten der amerikanischen Kavallerie in Arizona, wo Auseinandersetzungen mit räuberischen Indianern an der Tagesordnung sind. Als Oberleutnant Curtis McQuade dort seinen Dienst antritt, empfängt ihn der alte erfahrene Offizier mit sichtlichem Missmut und macht keinen Hehl daraus, dass er den Neuankömmling für einen eingebildeten Grünschnabel hält. McQuade wurmt das, und er möchte Maddocks gern beweisen, dass er durchaus seinen Mann stehen kann, aber der Hauptmann gibt ihm vorerst keine Gelegenheit dazu. Auch sonst macht der junge Oberleutnant sich nicht gerade beliebt bei seinen Kameraden und seinem Burschen Hanna. Er hat im Fort seine frühere Verlobte Tracey wieder getroffen, die im Begriff ist, einen anderen Offizier zu heiraten. Als McQuade sich wieder um sie bemüht, gibt es schnell Ärger. Um so mehr wartet McQuade auf eine Chance, endlich zeigen zu können, dass Maddocks ihn unterschätzt. Sie kommt, als man aufbricht, um kriegerische Indianer zu stellen, die weiße Siedler terrorisieren...

Ein nur durchschnittlicher Western von Joseph M. Newman, in dem einfach viel zu viel geredet wird. So auch von den Indianern, die man allerdings immer nur aus weiter Distanz sieht, Action fehlt besondern in der ersten Hälfte gänzlich, die späteren Hollywood-Stars Charles Bronson und Richard Chamberlain neben dem routiniert, aber blass aufspielenden Richard Boone als Befehlshaber haben reichlich wenig zu tun. Und als es dann gegen die "schurkischen Rothäute" geht, sieht man den ganzen Trupp erst einmal minutenlang durch die Wüste reiten, bis dann endlich am Schluss wenigstens ein wenig Kampfgetümmel zu sehen ist.

Foto: ARD/Degeto