Während eines Museumsbesuchs erlebt der Schüler Percy Jackson Haarsträubendes: Seine Mathematiklehrerin verwandelt sich in eine Furie und will den von Zeus gestohlenen Blitz zurück haben. Kurz darauf erfährt der ahnungslose Junge, dass er der Sohn des Gottes Poseidon ist und dass der tatsächlich entwendete Blitz einen Krieg der Götter auslösen könnte. In einem Halbgötter-Camp wird Percy darauf trainiert, die Welt zu retten. Tatsächlich macht er sich mit zwei Begleitern auf den Weg in die Unterwelt, um seine Mutter zu retten und den Blitz zu finden ...

Eigentlich bietet die griechische Mythologie genügend Stoff für spannende Fantasy-Geschichten. Doch was hier daraus gemacht wurde, ist schierer Blödsinn. Angefangen von der Vermessenheit der Amerikaner, dass sich alle Götter nun in den USA tummeln und der Eingang zum Olymp sich im Empire State Building befindet ,über die offensichtlichen "Harry Potter"-Anleihen (Regisseur Chris Columbus drehte auch die "Harry Potter und der Stein der Weisen" und "Harry Potter und die Kammer des Schreckens") bis hin zu schlampig inszenierten Szenen, ist dies ein Ärgernis sondergleichen. Hier bleibt man nur im Kinosessel sitzen, um zu sehen, wie arg es noch getrieben wird. Während Kevin McKidd als Poseidon oder Uma Thurman als Medusa eine gute Figur abgeben, sind andere (angefangen bei Sean Bean als Zeus bis Pierce Brosnan als Zentaur) schlicht peinlich. Außer ein paar gelungenen Szenen und Tricks hat dieses hirnlose Spektakel nichts zu bieten.

Foto: Fox