Die Bewohner der us-amerikanischen Kleinstadt Spokane wissen nicht wie ihnen geschieht, als eines morgens Kriegsflugzeuge über ihren Ort auftauchen und Fallschirmjäger aus Nordkorea vom Himmel regnen. Während die meisten Einwohner in Gefangenschaft geraten, lässt sich eine Gruppe - angeführt vom ältesten Sohn des Sheriffs - nicht so schnell ins Bockshorn jagen. Sie nennen sich selbst Wolverines und stellen sich dem Kampf gegen einen übermächtigen Gegner. Schließlich gilt es, den USA Frieden und Freiheit zurückzubringen ...

Schon das Original "Die Rote Flut" (1984) von John Milius war reaktionärer Dreck, der seinesgleichen bestenfalls in Durchhaltefilmchen wie John Waynes "Die grünen Teufel" findet. Warum man ausgerechnet dieses hanebüchene Hetzwerk nun noch einmal neu aufgelegt hat, bleibt fraglich. Der Stuntexperte Dan Bradley ("James Bond 007 - Ein Quantum Trost", "Spider-Man 3") hätte sich für sein Regiedebüt keine schlechtere Geschichte aussuchen können. So stolpern seine Protagonisten hier auch von einer dämlichen Szene in die andere, zeigen aufrechte Jungamerikaner, die den blöden "Kommis" so richtig einheizen. War das Original für viele der damals Beteiligeten Darsteller noch ein Sprungbrett für eine steile Karriere, zeigt dieses Remake lediglich das Unvermögen der meisten Darsteller. Regisseur und Drehbuchautor Tony Gilroy ("Michael Clayton") brauchte wohl dringend Geld. Denn anders lässt sich dessen Beteiligung an diesem Quark nur schwer erklären.



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