Als der amerikanische Vizepräsident stirbt, muss sich Präsident Evans und dessen Stab schnell einen Kandidaten für das Amt finden. Evans legt sich bald auf die Demokratin Laine Hanson fest. Dann beginnt jedoch eine Schlammschlacht, die die Senatorin schon nach kurzer Zeit in ein schiefes Licht rückt. War sie in Collegetagen wirklich an einer Art Gruppensex beteiligt? Laine nimmt zu den Anschuldigungen keine Stellung - ein Schuldeingeständnis?

Eine Polit-Satire aus Amerika hat es schon länger nicht gegeben. Ex-Filmkritiker Rod Lurie ("Die letzte Festung") inszenierte hier ein wortgewaltiges Ränkespiel mit viel Finesse, muss sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, dass das Ende leider auch als moralischer Sieg verstanden werden kann.

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