Schon als Kind träumt Speed davon, ein großer Rennfahrer wie sein Bruder zu werden. Nach dessen Unfalltod tritt Speed als Erwachsener tatsächlich in dessen Fußstapfen. Als ein Großunternehmer auf das Talent aufmerksam wird und ihn kaufen möchte, lehnt er jedoch dankend ab. Das allerdings hat zur Folge, dass der Unternehmen einen fiesen Verleumdungsfeldzug gegen ihn führt...

Zweifellos verfügt das jüngste Werk der Wachowski-Brüder ("Matrix") über ungewöhnliche Bilder, doch diese digitale Adaption einer japanischen Anime-Serie ist vor allem eines: schrill, bunt und laut. Die Darsteller sind komplett austauschbar und wirken wie unpassende Staffage, die Story ist eher die eines Computerspiels denn eines Spielfilms und das künstlich geschaffene Universum hat mit unserer Welt nichts mehr gemein. Soll heißen: das Ganze verkommt schnell zu lärmender Langeweile. Wer sich wundert, dass so viele deutsche Schauspieler hier mitwirken: große Teile des Streifens entstanden in Babelsberg.

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