Johnny Ringo ist einer der gefürchtetsten und rücksichtslosesten Banditen in Arizona. Mit seiner Bande terrorisiert er das Land, aber keiner außer seinen Männern und seiner Geliebten Bea Burdette kennt ihn von Angesicht. Eines Tages glaubt ihn der Sheriff von Tombstone fassen zu können, doch Johnny Ringo und seine Männer können sich auf die Farm von Captain Conroy zurückziehen, die sie vorher in Abwesenheit des Hausherrn besetzt haben. Conroys Frau und ihre beiden Kinder sitzen gefesselt im eigenen Haus, um das nun eine wilde Schießerei tobt. Das Haus geht in Flammen auf und die drei können sich nicht von ihren Fesseln befreien. Angeblich ist auch Johnny Ringo unter den Verbrannten, am Finger einer Leiche wurde sein Ring gefunden. Captain Jason Conroy glaubt nicht an diese Version und macht sich auf, den Mörder seiner Familie zu finden ...

Mitte der Sechzigerjahre führten Sergio Leone und Setgio Corbucci das Genre des Western mit Regiearbeiten wie "Für eine Handvoll Dollar" und "Django" in neue Dimensionen, die mit den Edelwestern Hollywoods nicht mehr viel gemeinsam hatten. Daneben entstanden eher seichte Unterhaltungswestern wie die Karl-Marl-Verfilmung "Der Schatz im Silbersee" und ihre "Winnetou"-Nachfolger, die das Hauptdarsteller-Duo Pierre Brice/Lex Barker zu Stars machten. Zwischen diversen May-Verfilmungen fand Lex Barker noch Zeit für die Hauptrolle als Waffenhändler in in diesem B-Western, der sich eher an "Winnetou" (ohne dessen Qualität zu erreichen) denn am Italo-Western-Niveau orientierte.

Foto: MDR/Telepool/Deutsches Filminstitut - DIF e.V.