Eva Röse

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Macht als Maria Wern eine gute Figur: Eva Röse
Eva Charlotta Röse
Geboren: 16.10.1973 in Vårberg, Stockholm, Schweden

In Deutschland ist sie in erster Linie als Maria Wern bekannt geworden. Meisterhaft verkörpert Eva Röse die unerschrockene Kommissarin. Wer die Filme rund um die smarte Ermittlerin sieht, behält vor allem die hübsche Darstellerin in Erinnerung. Nur eingefleischten Kinogängern, Liebhabern des skandinavischen Films und sehr aufmerksamen Fernsehzuschauern dürfte die Blondine bereits vorher aufgefallen sein. In Josef Fares' sehenswerter Polizei-Komödie "Kops" mimte sie die attraktive Inspektorin Jessica. Der Film, der 2003 auch in Deutschland in die Kinos kam, entpuppte sich seinerzeit als Überraschungserfolg - zu dem Zeitpunkt galt Eva Röse bereits als eine der beliebtesten Schauspielerinnen ihres Heimatlandes. Außerdem fand die Schwedin in "Der Kommissar und das Meer - Ein Leben ohne Lüge" ihren Weg auf die deutschen Bildschirme und auf die Insel Gotland, die bei den Verbrechen der Maria Wern-Krimis ebenso die landschaftliche Kulisse bildet, wie auch bei den Robert Anders-Ermittlungen aus Mari Jungstedts Feder.

Schon als Kind schlug Eva Röse eine Laufbahn als Schauspielerin ein, stand für diverse Kinderproduktionen auf der Theaterbühne und übernahm bereits als 13-Jährige eine erste Rolle vor der Kamera: In dem Kurzfilm "Isas fläta" (1986) schlüpfte sie in die titelgebende Figur der Isa. Ihre Karriere verfolgte Eva Röse auch am Gymnasium, wo sie sich für die sozialwissenschaftliche Linie mit Schwerpunkt Drama entschied. Ursprünglich hatte sie nach der Schule ins Ausland gehen wollen, erhielt dann aber ein Angebot als Moderatorin des "Disneyklubben" (1992-93). Anschließend schrieb sie sich an der Theaterhochschule (Teaterhögskola) in Stockholm ein und studierte Schauspiel. Bereits während ihrer Ausbildung erhielt sie Angebote für Episodenrollen in verschiedenen TV-Serien wie zum Beispiel "Rederiet" (1994), "Du bestämmer" und "Anmäld försvunnen" (beide 1995), aber auch für kleinere Parts in TV- und Kinofilmen. 1996 sah man sie in Thomas Vinterbergs Roadmovie "Zwei Helden" als Mitarbeiterin einer Apotheke, ein Jahr später stand sie für die sehenswerte Beziehungskomödie "Adam & Eva" vor der Kamera. Nach ihrem Examen (1998) erhielt sie Engagements am Dramaten (Königlich Dramatischen Theater) und am Stockholmer Stadttheater. Dass ihr nicht nur die leichte Kost liegt, bewies Eva Röse nicht nur in verschiedenen Theaterproduktionen - sie stand unter anderem in "Herr Puntila und sein Knecht Matti", "Eines langen Tages Reise in die Nacht" oder "Die Katze auf dem heißen Blechdach" auf der Bühne - sondern auch in der Literaturverfilmung nach Per Olov Enquists gleichnamigen Roman "Magnetisörens femte vinter" (1999). Zwei Jahre später folgten die Thrillerkomödie "Blå måndag", an der Seite von Göran Gillinger, und Mikael Håfströms mehrfach preisgekröntes Regiewerk "Leva livet".

Weder romantisch noch humorvoll war Eva Röses Auftritt in dem norwegischen Mysterythriller "Die Tote am See" (2003). In der Rolle der Elin, einer engen Mitarbeiterin Gunnars, der von Bjørn Floberg gespielt wird, zeigt sie einmal mehr ihre hochgelobte Vielseitigkeit. Anschließend übernahm sie Angebote für "Talismanen" (Mehrteiler) und für einige Episoden der TV-Serie "De drabbade" (beide 2003). Gemeinsam mit Jonas Karlsson stand sie 2005 für Måns Mårlinds bildgewaltigen, genreübergreifenden Thriller "Storm" vor der Kamera. Es folgten die Romantikkomödie "Att göra en pudel", Pelle Seths Komödie "Göta kanal 2 - Kanalkampen" und Thomas Kaisers Romanze "Mirakel" (alle 2006). Zwei Jahre später war sie in Lena Koppels "Rallybrudar" zu sehen und in zwei Episoden der TV-Serie "Hotell Kantarell". Mit Fares Fares, der in "Kops" den sympathischen Polizisten Jacob spielte, stand Eva Röse 2008 erneut vor der Kamera. In der vierteiligen Verfilmung des Anna Jansson-Krimis "Främmande Fågel" (Band Sieben der Maria-Wern-Reihe) übernahm Fares Fares die Rolle des Seuchenschutz-Mediziners Jonathan Sauma, während Eva Röse erstmals als allein erziehende Kommissarin in Erscheinung trat. Ein Erfolg, der 2010 fortgesetzt wurde. Mit "Maria Wern, Kripo Gotland - Und die Götter schweigen" und "Maria Wern, Kripo Gotland - Totenwache" wurden der erste und der zweite Band der Wern-Reihe ebenfalls als Mehrteiler verfilmt. In Deutschland fasste man die einzelnen Abschnitte zusammen und sendete die Fälle in Spielfilmlänge. Im Unterschied dazu war "Maria Wern, Kripo Gotland - Schneeträume" (2011) von Anfang an als Langfilm angelegt und feierte in Schweden im Juni 2011 DVD-Premiere, bevor er dort im Fernsehen gesendet wurde.

Weitere Filme und Serien mit Eva Röse: "Cluedo - en mordgåta" (TV-Serie, 1996), "Chock 2 - Kött" (1997), "Längtans blåa blomma" (Mehrteiler), "Ivar Kreuger" (beide 1998), "OP7" (TV-Serie, 1999), "Brottsvåg" (TV-Serie, 2000), "Minä ja Morrison" (2001), "Kotikatu" (TV-Serie), "Disco Kung Fu" (beide 2002), "Creepschool" (Sprecher, TV-Serie), "Världens humorkväll" (beide 2004), "Komplett galen" (2005), "Annas bästa kompis" (Kurzfilm, 2006), "Göta kanal 3 - Kanalkungens hemlighet" (2009), "Maria Wern, Kripo Gotland - Es schlafe der Tod", "Maria Wern, Kripo Gotland - Die Insel der Puppen", "Maria Wern, Kripo Gotland - Schwarze Schmetterlinge" (beide 2011), "Real Humans - Echte Menschen" (Serie, 2012).

Foto: ARD Degeto/Eyeworks Film Gemini/Calle Persson

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