Frauenpower in der Medizin

Für Sie gelesen: "Bekämpft und verboten – Frauen in der Medizin"

24.08.2026, 02.00 Uhr
Daniela Angetter-Pfeiffer erzählt die Geschichte mutiger Frauen in der Medizin, die gegen Vorurteile und Ausgrenzung kämpften. Ihr Buch beleuchtet historische Kämpfe und anhaltende Ungleichheiten.
Das Buch „Bekämpft und verboten – Frauen in der Medizin“ 
„Bekämpft und verboten – Frauen in der Medizin“  Fotoquelle: Almathea Verlag

Jahrhundertelang wurden Frauen aus den Hörsälen und Operationssälen ferngehalten – mit dem absurden Vorwurf der „cerebralen Unfähigkeit“. Dabei waren sie als Hebammen, Pflegerinnen und Heilerinnen längst unverzichtbar und leisteten oft die eigentliche Gesundheitsversorgung. Daniela Angetter-Pfeiffer erzählt von mutigen Pionierinnen wie Florence Nightingale, der Nobelpreisträgerin Gerty Cori, die im Schatten ihres Mannes forschen musste, oder Österreichs erster Gesundheitsministerin Ingrid Leodolter. Sie zeigt, mit welchem Widerstand, welcher Ausgrenzung und welchen Vorurteilen Frauen in der Medizin konfrontiert waren – und wie sie trotzdem Geschichte geschrieben haben. Das Buch beleuchtet historische Kämpfe und anhaltende Ungleichheiten bis in die Gegenwart. Die Autorin, Historikerin und Notfallsanitäterin, verbindet fundiertes Wissen mit einem klaren Blick auf gesellschaftliche Strukturen. Sie verdeutlicht, dass die Medizin immer noch von Geschlechter-
ungleichheiten geprägt ist.

„Bekämpft und verboten – Frauen in der Medizin“
von Daniela Angetter-Pfeiffer, Almathea Verlag, 320 Seiten, 30 Euro
ISBN: 978-3-99050-308-9