Mythen des Alterns

Für Sie gelesen: "Die sieben Mythen des Alterns. Was wir von der psychologischen Forschung lernen können"

10.08.2026, 02.00 Uhr
Das Buch "Die sieben Mythen des Alterns" von Jana Nikitin und Christina Ristl wirft einen neuen Blick auf das Altern. Es deckt Klischees auf und zeigt, dass es nicht "die Alten" gibt, sondern individuelle Perspektiven auf das Alter.
Hogrefe Verlag
„Die sieben Mythen des Alterns. Was wir von der psychologischen Forschung lernen können“von Christina Ristl und Jana Nikitin Fotoquelle: Hogrefe Verlag

Ein bekannter Spruch besagt, dass sich zwar alle Menschen wünschen, alt zu werden, dass aber keiner wirklich alt sein möchte. Oft wird das Altsein mit negativen Bildern von Einsamkeit oder Krankheit verknüpft. Die Autorinnen des Buchs „Die sieben Mythen des Alterns“ – Professorin Jana Nikitin und Dr. Christina Ristl, beide Forscherinnen im Bereich Psychologie des Alterns an der Universität Wien – betonen, dass die Altersbilder in den Köpfen oftmals sehr klischeebehaftet sind. Es gibt nicht „die Alten“, sondern jeder Mensch geht unterschiedlich mit dem Älterwerden um und hat unter Umständen auch ein anderes Verständnis von Alter. Anhand von sieben Mythen klären die Autorinnen deshalb über das Altern auf. Unter anderem geht es um die Unterscheidung verschiedener Blickwinkel auf das Alter, um biologische Prozesse und Krankheit oder um Veränderungen der Persönlichkeit. Verschiedene Übungen in den Kapiteln laden die Leser ein, sich mit ihrer eigenen Situation und ihren eigenen Sichtweisen auseinanderzusetzen.

„Die sieben Mythen des Alterns. Was wir von der psychologischen Forschung lernen können“
von Christina Ristl und Jana Nikitin, Hogrefe Verlag, 186 Seiten, 25 Euro 
ISBN: 978-3-456-86293-4