Fast jeder kennt es: das mulmige Gefühl im Bauch, wenn auf der Party oder Veranstaltung nur Fremde auf einen warten.  Wie verhalte ich mich richtig, um nicht alleine am Rand zu enden? US-Autorin Vanessa van Edwards beschäftigt sich beruflich mit menschlichen Verhaltensweisen.

Sie hat ein Forschungslabor gegründet und bei ihren Tests gute Tipps fürs "Networking" (Netzwerken) gesammelt. Der Eingangsbereich ist ein schlechter Ort zum Kontaktknüpfen. Die Gäste kommen an und orientieren sich erst einmal. Also  schnell weiter. Und zwar nicht in eine ebenso ungünstige Lage: die Außenseiten.

Am besten direkt in den Mittelpunkt des Geschehens, und der liegt oft an der Bar. Wer sich dort aufhält, sammelt laut van Edwards die meisten Visitenkarten. Auch die Nähe des Gastgebersist eine gute Position. Man wird automatisch in Gespräche eingebunden.

Couches oder Stehtische sind ebenso kommunikative Orte. Einfach fragen: Darf ich mich dazusetzen (-stellen)? Schon ist das Eis gebrochen.