Sie ist keine Schönheit – dafür aber kann sie mit inneren Werten punkten. Denn hinter der Schale der Schwarzwurzel verbirgt sich eine Ansammlung von Vitaminen und Nährstoffen. Und: In Essigoder Zitronenwasser gedünstet, schmeckt sie leicht nussig und ein wenig süß. Vermutlich stammt das Wintergemüse aus der Familie der Korbblütler aus Spanien.

Sicher ist: Im Mittelalter diente es als Heilmittel gegen Schlangenbisse und die Pest. Hierzulande ist die Schwarzwurzel auch unter dem Namen "Winterspargel" bekannt, denn nach dem Schälen kommen unter der schwarzen Schale weiße Stangen zum Vorschein, die an Spargel erinnern.

Seit Oktober und noch bis April ist die Schwarzwurzel frisch auf Wochenmärkten zu haben. Der beim Schälen austretende Saft färbt übrigens die Hände – deshalb ist es sinnvoll, bei der Verarbeitung Gummihandschuhe anzuziehen. Aber: Wird die Schwarzwurzel mitsamt der Schale gekocht, lässt sich die Haut ohne Verfärbungsgefahr abziehen.