Ein leckeres Stück Kuchen oder Torte ist die schmackhafte Ergänzung zu einem Kaffee am Nachmittag. Diese als typisch deutsch geltende Tradition entstand im 17. Jahrhundert mit der Eröffnung des ersten Kaffeehauses in Leipzig. Innerhalb weniger Jahre verbreitete sich die süße Pause zwischen Mittag- und Abendessen in der ganzen Welt – die Kombination aus aromatischem, feinem Kaffeeduft und leckerem Kuchen wird heute sogar in den USA mit dem National Coffee Cake Day am 7. April gefeiert.

Es gibt aber auch Gebäck, das durch eine eigene Kaffee-Note die nachmittägliche Auszeit noch köstlicher macht – etwa die Kaffee-Mandel-Torte. Das Aroma der schwarzen Bohnen vereinigt sich mit dem kräftigen und marzipanartigen Aroma der Mandeln und dem fruchtigen Geschmack der Heidelbeeren zu einem ganz besonderen Genuss. Und da eine Küchenweisheit besagt, dass ein Gericht immer nur so gut ist wie seine Zutaten, sollten für die Torte sehr gute Produkte verwendet werden (etwa aus biologischer Landwirtschaft und fair gehandelt).

Zubereitung:

Starken Espresso kochen und auskühlen lassen.

Mehl, Butter, Mandeln und Rohrzucker zu einem Teig verarbeiten.

Runde Kuchenform einfetten, Teig ausrollen und die Springform damit auslegen, eindrücken und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig 15 Minuten bei 200 °C backen.

Puderzucker in eine Schüssel sieben. Die vier Eiweiße mit einem Rührgerät steif schlagen und löffelweise den Puderzucker unterrühren, bis eine feste, glänzende Masse entsteht. Zum Schluss zwei Löffel Espresso unterrühren.

Masse auf dem Tortenboden verteilen und mit dem Löffel zu Wellen formen. Kuchen 30 Minuten bei 170 °C backen.

Gewaschene Heidelbeeren auf der Torte verteilen.