Joachim Llambi über den frühen Tod seines Vaters: "Das war schon eine harte Zeit"
Wer an Joachim Llambi denkt, denkt oft an den strengen Juror bei "Let’s Dance" und bei "Grill den Henssler". Über das Privatleben des 62-Jährigen ist so manches, aber immer noch vergleichsweise wenig bekannt. Nun sprach Llambi mit der "BILD" über eine sehr persönliche Zeit in seinem Leben. Sein Vater Narciso erkrankte, als der Juror gerade einmal elf Jahre alt war.
Joachim Llambis Vater litt an einem Gehirntumor
Llambi beschreibt die Erkrankung seines Vaters gegenüber der "BILD" als eine "harte Zeit". Nach der Diagnose Gehirntumor habe er sofort operiert werden müssen. Allerdings standen die Chancen auf eine Genesung schlecht. Die Wahrscheinlichkeit, dass Llambis Vater besagten Eingriff nicht überleben würde, lag bei 90 Prozent.
Doch er lebte im Anschluss an die OP noch acht weitere Jahre. Allerdings war es nicht möglich, den Tumor mit dem Eingriff komplett zu entfernen. Llambi sagt, dieser sei "so groß wie eine Orange" gewesen und man habe es geschafft, ihn um 60 Prozent zu verkleinern. Daher habe die Familie von Anfang an gewusst, dass eine vollständige Genesung nicht möglich sei. Zudem hatte die Operation Folgen. Llambis Vater verlor sein Kurzzeitgedächtnis und wurde immer wieder schnell müde. Zudem erblindete er zu 98 Prozent, sei aber geistig hingegen voll da gewesen.
Die Erkrankung des Vaters hatte Auswirkungen auf Joachim Llambis Jugend
Selbstverständlich hatte die Erkrankung zur Folge, dass Llambis Jugend nicht einfach war. Sein Vater sei nach der OP nicht mehr derselbe gewesen wie zuvor. Dennoch bleibe er "ja immer der Vater". Während dieser Zeit habe auch die Mutter versucht, ihrem Sohn die Möglichkeit zu geben, Kind zu sein.
Sie habe gearbeitet und sich zuhause um ihren Mann gekümmert. Als Llambi 19 Jahre alt war, starb sein Vater. Da man sich aufgrund der Diagnose aber vorbereiten konnte, sei die Beerdigung kein traumatisches Erlebnis gewesen. Immerhin habe die Familie die Chance gehabt, sich auf den Abschied vorzubereiten. Für seinen Vater sei der Tod dann zudem irgendwann eine Erlösung gewesen.
Joachim Llambi vermisst seinen Vater bis heute
Rückblickend erklärt der "Let’s Dance"-Juror, dass er sich während seiner Pubertät Rat von seinem Vater im Alltag gewünscht hätte. Und bis heute gäbe es Momente und Orte, an denen die Erinnerungen besonders präsent seien, zum Beispiel im Fußballstadion in Barcelona. Bis heute käme ihm immer noch der Gedanke, dass es schön sei, "jetzt meinen Papa anrufen zu können".
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