"Das Sommerhaus der Stars - Kampf der Promipaare"

So hat das "Sommerhaus" die Beziehung von Shelly und Michael Naseband verändert

15.10.2026, 15.06 Uhr
Für Shelly Braun war die Teilnahme am "Sommerhaus der Stars" eine vollkommen neue Erfahrung. Im exklusiven prisma-Interview erzählt die Partnerin von Michael Naseband, wie schnell sie die Außenwelt vergessen hat, warum sie einige Mitbewohner in der Ausstrahlung anders wahrnahm und was das Experiment mit ihrer Beziehung gemacht hat.
Shelly Braun und Michael Naseband
Shelly Braun und Michael Naseband stellten sich gemeinsam dem Abenteuer "Sommerhaus der Stars". Im prisma-Interview spricht Shelly darüber, wie die Teilnahme ihre Beziehung geprägt hat.  Fotoquelle: picture alliance / ABBfoto | Oliver Hausen

Kameras, Spiele, Nominierungen und ständig andere Menschen um sich herum: Für Shelly Braun war das Leben im "Sommerhaus der Stars" zunächst ungewohnt. Doch die besondere Situation wurde erstaunlich schnell zum Alltag. "Innerhalb kürzester Zeit bin ich so sehr in diese Welt eingetaucht, dass diese 'künstlich erschaffene Situation' zu meiner ganzheitlichen Realität wurde", sagt Shelly im exklusiven Gespräch mit prisma.

Die Welt außerhalb des Hauses rückte dabei immer weiter in den Hintergrund. "Die Außenwelt hat irgendwie kaum noch in meiner Wahrnehmung existiert und all meine Gedanken drehten sich um das, was sich im Haus abspielt. Das finde ich schon verrückt, wenn ich daran zurückdenke."

Taktische Nähe statt echter Sympathie: Shelly Brauns "Sommerhaus"-Fazit

Dass im "Sommerhaus" nicht jede Freundlichkeit zwangsläufig aus echter Sympathie entstand, wurde ihr schnell bewusst. "Manchmal hab ich schon gemerkt, dass zum Beispiel das ein oder andere Kompliment aus taktischen Gründen fällt und eher wenig mit echter Sympathie zu tun hat", erzählt sie.

Auch die Gruppenbildung sei kaum zu übersehen gewesen. "Wer Teil welcher Allianz ist, wurde mir aber doch sehr schnell bewusst, das ließ sich nicht lange verbergen." Eine Unterhaltung mit Nico sei ihr besonders im Gedächtnis geblieben. Nach ihrer persönlichen Einschätzung habe er das Gespräch vor allem gesucht, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Shelly Braun erlebt Anita Latifi im TV ganz anders als im "Sommerhaus"

Erst durch die spätere Ausstrahlung bekam Shelly einige Situationen aus einer neuen Perspektive zu sehen. Besonders eine Szene mit Anita ist ihr im Gedächtnis geblieben. "Da fällt mir direkt die Szene mit dem ersten Brief ein, den Anita bekam und uns alle ganz schön an der Nase rumführte, ohne dass wir das richtig hinterfragt haben. Da muss ich bis heute drüber schmunzeln", erzählt sie.

Auch ihre Wahrnehmung von Anita selbst unterschied sich von dem Bild, das Shelly später in der Sendung sah. "Ich habe eine toughe, humorvolle Frau kennengelernt, die sich mir auch emotional öffnete. In der Ausstrahlung erlebe ich sie um einiges negativer." Dabei betont Shelly ihre eigene Wahrnehmung während der gemeinsamen Zeit im Haus.

Kameras kein Problem, Streit willkommen: So erlebte Shelly das "Sommerhaus"

Mit den zahlreichen Kameras hatte die Partnerin an der Seite von Michael Naseband offenbar weniger Probleme als erwartet. "Die Kameras hab ich kaum wahrgenommen", sagt sie. Selbst die regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern belasteten sie nicht immer. "Die Konflikte haben manchmal ehrlich gesagt zu meiner Unterhaltung beigetragen."

Der Grund: Die Tage im Haus seien lang gewesen. "Da war es zum Teil schon erfrischend, wenn mal wieder ein Konflikt ausgebrochen ist."

Shelly Braun: "Sommerhaus" hat ihre Beziehung zu Michael Naseband geprägt

Besonders intensiv war die Erfahrung für Shelly als Paar. Von Michael lernte sie dabei sogar eine neue Seite kennen. "Ich war positiv überrascht von Michas Geduld, die er an den Tag legte." Noch stärker habe die gemeinsame Teilnahme aber ihr Gefühl für die Beziehung geprägt. "Eine solche Erfahrung mit seinem Partner zu sammeln, lässt sich mit nichts vergleichen." Weiter führt sie aus: "Der Druck und die Emotionen, die man dort erlebt, haben ein tiefes 'wir zwei gegen den Rest der Welt' Gefühl in mir ausgelöst."

Auch zwischen Michael und Shelly sei nicht immer alles harmonisch gewesen. "Auch wir hatten natürlich untereinander unsere Reibungspunkte, die wir aber zur Seite schieben konnten, als es darauf ankam, miteinander als Team zu funktionieren. Das find ich stark."

Nach dem "Sommerhaus": Shelly kann sich weitere TV-Auftritte vorstellen

Durch das "Sommerhaus" hat die vorher noch unbekannte Shelly nun deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen. Daraus könnte künftig mehr entstehen, wie sie offenbart: "Ich kann mir durchaus vorstellen, jetzt mehr daraus zu machen. Ich finde das alles wirklich spannend und hab Spaß dabei. Also, mal schauen, was noch so kommt! Ich bin bereit."

Nach der Rückkehr aus dem "Sommerhaus" stand für das Paar dagegen erst einmal ihr Privatleben auf dem Programm. Shelly erinnert sich an "eine gute Flasche Wein, Gespräche, die man nur führt, wenn man alleine ist und ein richtig gutes Abendessen" bei dem Italiener, bei dem sie und Michael ihr erstes Date hatten.

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