Intrigen im Schloss

"Die Verräter" Staffel 4 Folge 2: Im Verräter-Team fliegen die Fetzen

05.08.2026, 10.47 Uhr
Nach dem Runden Tisch ist die Stimmung im Schloss alles andere als gelöst. Hinter den Kulissen wächst ausgerechnet dort der Druck, wo eigentlich Einigkeit herrschen müsste.
"Die Verräter - Vertraue Niemandem!"
Sonja Zietlow präsentiert einmal mehr "Die Verräter - Vertraue Niemandem!".  Fotoquelle: RTL / Stefan Gregorowius

Der erste Verräter ist immer noch nicht enttarnt, dafür wird die Gruppe der Loyalen munter weiter dezimiert. In Folge zwei geraten vor allem die Meise-Zwillinge ins Visier, während Max Kruse, Marijke Amado und Ralph Morgenstern erstaunlich unbehelligt durchs Spiel spazieren. Am Runden Tisch erwischt es wieder die Falsche – im Verräter-Team selbst knirscht es dafür umso mehr.

"Die Verräter": Joelina Drews fehlt am Frühstückstisch

Folge zwei knüpft nahtlos an: bange Blicke auf den nächsten freien Stuhl am Frühstückstisch. Nach Alexa Maria Surholt und Ania Niedieck ist klar, dass wieder jemand fehlen wird – wer in der Nacht "ermordet" wurde, zeigt sich wie gewohnt daran, wer nicht mehr am Tisch erscheint.

Verdächtigt wird trotzdem schon vor dem ersten Kaffee: Philipp Fleiter hat Nina Meise auf dem Zettel. Gabriel Kelly hält dagegen weiter zu seiner alten Bekannten Ann-Kathrin Bendixen – die traut aber ausgerechnet ihm nicht über den Weg und ist sich sicher, seine Reaktionen bestens lesen zu können: "Er ist für mich ein offenes Buch." Philipp behält derweil lieber Marijke Amado im Auge; damit liegt er zwar goldrichtig, aber das kann er natürlich nicht wissen.
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"Die Verräter": Die Meise-Zwillinge rücken in den Fokus

Für den größten Aufreger sorgt Julia Meise, die neben sich einen Platz für ihre Zwillingsschwester Nina freihält. Papis Loveday springt förmlich auf, als er das sieht. Auch Marcel Nguyen wundert sich: Woher will Julia wissen, dass ihre Schwester am Morgen überhaupt noch lebt? Mittendrin sitzt Ralph Morgenstern, Verräter durch und durch, und kann sein Glück kaum fassen: "Wie verdächtig kann man sich machen?"

Dann die Auflösung: Joelina Drews taucht am Frühstückstisch nicht mehr auf. Max Kruse, Marijke Amado und Ralph Morgenstern hatten die Sängerin als Gefahr eingestuft und aus dem Spiel genommen. Neue Erkenntnisse bringt der Mord den übrigen Loyalen aber kaum – statt die Auswahl der Verräter zu hinterfragen, misstrauen sie munter weiter einander.

Max Kruse manipuliert bei "Die Verräter" weiter die Loyalen

Max Kruse fühlt sich derweil wieder sicher im Sattel – seinen Ausrutscher aus Folge eins scheinen die meisten schon vergessen zu haben. Er will jetzt Ann-Kathrin von seiner Unschuld überzeugen, weil er sie für eine starke Spielerin hält. Auch Marcel will er mit ins Boot holen, weil er im Turner ein leichtes Opfer seiner Manipulationen wittert.

Mission in Folge 2: Schutzschild oder Zeitbonus bei "Die Verräter"

Bei der ersten Mission werden die verbliebenen Promis in einer belgischen Schlossruine an den Füßen gefesselt und im großen Kreis miteinander verbunden. In der Mitte liegt der Schlüssel zur Freiheit – das klappt aber nur, wenn alle geduldig warten, bis sie an der Reihe sind.

Wer sich befreit hat, muss um die Ecke laufen und sich entscheiden: 30 Sekunden extra Zeit für die ganze Gruppe – oder heimlich ein persönliches Schutzschild gegen den nächsten Mord. Überraschend viele wählen die Zeit. Auch Max Kruse und Marijke Amado verzichten – als Verräter bringt ihnen das Schild ohnehin nichts, da es nur vorm Mord der Konklave schützt. Papis Loveday hätte zwar lieber das Schild gehabt, drückt in der Eile aber den falschen Buzzer.

Ralph Morgenstern sichert sich in "Die Verräter" das Schutzschild

Sogar Sonja Zietlow wundert sich über so viel Selbstlosigkeit: "Wieso will denn keiner seine eigene Haut retten?" Erst als Drittletzter greift Ralph Morgenstern zum Schild – er möchte sich damit weniger verdächtig machen. Auf der Rückfahrt erzählt er dann seinen Mitfahrern Philipp, Papis und Marijke vom Schild. Der Trick geht auf: Papis wertet das Geständnis als Beweis, dass Ralph unmöglich ein Verräter sein kann. Philipp bleibt zwar skeptischer, findet aber ebenfalls nichts Handfestes gegen ihn.

Ganz ohne Verluste geht die Aufgabe trotzdem nicht zu Ende. Julia Meise schafft es als einzige nicht rechtzeitig aus der Fessel, ein Silberbarren ist futsch. Aus der Mission konnten die Loyalen allerdings keine hilfreichen Schlüsse ziehen – auf der Rückfahrt drehen sich die Spekulationen nur um die Frage, wer sich wohl heimlich ein Schild gesichert hat. Ralph bittet seine Mitfahrer wegen des Schildes – warum auch immer – zur Verschwiegenheit, und die halten sich daran.

"Die Verräter" Folge 2: Bilderrätsel im Schloss wird zur Chaos-Mission

Kaum zurück, wartet schon die nächste Mission. Drei Spieler werden zu Kunstgutachtern befördert und müssen sich ein Gemälde möglichst genau einprägen. Ihre Beschreibung geben sie an drei Maler weiter, die das Motiv aus dem Gedächtnis nachzeichnen müssen – der Rest der Gruppe soll dann anhand der Zeichnungen die passenden Originale im Schloss finden, das natürlich voller ähnlicher Gemälde hängt.

Die Ergebnisse der Maler sind überschaubar, und auch die Suche verläuft ziemlich chaotisch. Zwei von drei Teams finden trotzdem zwar richtige Bild, acht Silberbarren wandern in den gemeinsamen Schatz; vier Stück bleiben aber liegen – und damit gehen 2000 Euro verloren.

Urs Meier verliert bei "Die Verräter" die Geduld

Vor allem Urs Meier ärgert das maßlos. "Nie und nimmer hätten wir die liegen lassen dürfen", schimpft er und wirft der Gruppe eine schlechte Kommunikation während der Suche im Schloss vor. Weiterbringen tut die Diskussion aber niemanden – stattdessen verzetteln sich alle mal wieder in Einzelverdächtigungen.

Sonja Zietlow mahnt vor dem Runden Tisch, nicht nur auf vermeintliche Fehler zu starren – viel bringt das allerdings nicht. Gabriel Kelly verdächtigt Urs Meier; Tine Wittler bemerkt immerhin, dass bislang ausschließlich Frauen ermordet wurden, und vermutet deshalb mehr Männer als Frauen unter den Verrätern. Ein Verdacht, der ziemlich nah an der Wahrheit liegt – doch so richtig kann sie mit der Argumentation niemanden überzeugen.

Runder Tisch in Folge 2: Marijke Amado greift die Männer-Fraktion an

Insgesamt bleibt die Runde zunächst erstaunlich zahm. Wer sich hier in den ersten Tagen zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, ist entweder schon verdächtig oder schon raus; die nächste große Anschuldigung lässt deshalb auf sich warten.

Ausgerechnet Verräterin Marijke Amado geht schließlich in die Offensive und verdächtigt eine angebliche Männer-Fraktion aus Hardy Krüger, Philipp Fleiter und Marcel Nguyen. Das Problem: Mehreren Mitspielern fällt partout nicht ein, die drei je als festes Trio zusammen gesehen zu haben.

Max Kruse beobachtet den Vorstoß mit Unbehagen – seine Mitverräterin macht sich seiner Meinung nach unnötig angreifbar. Auch Ralph Morgenstern gerät kurz ins Gespräch, als Hardy Krüger offen zugibt, ihm die Rolle als Verräter durchaus zuzutrauen. Ralph bedankt sich charmant fürs Kompliment; Max ist damit zufrieden: sein Mitverräter bleibt cool und liefert den Loyalen keinen neuen Ansatzpunkt.

"Die Verräter": Papis Loveday tippt als Einziger richtig

In der Abstimmung ist es am Ende Papis Loveday, der als einziger tatsächlich auf einen echten Verräter tippt – Max Kruse. Die übrigen Stimmen verteilen sich breit auf mehrere Loyale.

Am Ende trifft es Marcel Nguyen. Seine ruhige Art wird ihm zum Verhängnis, obwohl es keinerlei belastbare Hinweise gegen ihn gibt. Der frühere Kunstturner muss das Schloss verlassen und offenbart der Runde, dass sie mal wieder einen Loyalen verbannt hat. Nach zwei Folgen sind damit bereits vier Loyale draußen: Alexa Maria Surholt und Joelina Drews wurden ermordet, Ania Niedieck und Marcel Nguyen am Runden Tisch verbannt. Max Kruse, Marijke Amado und Ralph Morgenstern sind dagegen nach wie vor komplett.

Bevor am Abend die Konklave ansteht, macht Tine Wittler noch einen kuriosen Fund: eine Voodoo-Puppe, in die sie kurzerhand mit ihrem Ohrring hineinsticht. Was es damit auf sich hat, verrät Sonja Zietlow an dieser Stelle noch nicht – nur so viel: Ganz unwichtig dürfte der kleine Gruselmoment für die Gruppe nicht bleiben.

Konklave bei "Die Verräter": Max Kruse und Marijke Amado geraten aneinander

Im Konklave könnten die drei ihren nahezu perfekten Start eigentlich feiern. Stattdessen legt sich Max erneut mit Marijke an: Ihr Angriff auf Hardy, Philipp und Marcel sei viel zu auffällig gewesen, findet er. Marijke lässt sich das nicht bieten: "Mach mal ein bisschen halblang, Fußballer." Auch Ralph sieht ihren Auftritt entspannter als Max. Noch hält das Trio zusammen – nach einer eingeschworenen Truppe sieht das aber schon jetzt nicht mehr aus.

Weil Ralph ein Schutzschild in der Hinterhand hat und sich korrekterweise sicher ist, der Einzige zu sein, können die Verräter beim nächsten Mord aus allen übrigen Mitspielern frei wählen. Wen es diesmal erwischt, zeigt erst die nächste Folge.

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