"Stadler Ende"

"Rosenheim-Cops"-Star Dieter Fischer verrät: Das hat's mit seinem Kultspruch auf sich

05.11.2026, 09.35 Uhr
Seit 2011 gehört Schauspieler Dieter Fischer zum festen Bestandteil der "Rosenheim-Cops". In der Serie verkörpert er den Kommissaren Anton Stadler und verrät nun im Gespräch mit der "Hörzu" u.a., was es mit dem berühmten "Stadler Ende" auf sich hat.
Dieter Fischer und Michaela Weingartner
Dieter Fischer in seiner Rolle als Anton Stadler und Michaela Weingartner als seine Kollegin Julia Beck bei den "Rosenheim-Cops"  Fotoquelle: picture alliance/dpa | Uwe Lein

Seit mehr als 15 Jahren schlüpft Dieter Fischer regelmäßig in seine Paraderolle des Kommissars Anton Stadler bei den "Rosenheim-Cops". Nach mehr als 600 Folgen, guten Einschaltquoten und Millionen Fans vor den heimischen Fernsehbildschirmen startete die Reihe am 6. Oktober 2026 in ihre 26. Staffel. Ein Erfolg, der nicht von ungefähr kommt, wie Fischer berichtet. 

Dieter Fischer: Daher kommt das "Stadler Ende"

Im Interview mit der "Hörzu" offenbarte der 55-Jährige aber zunächst, woher das jahrelange Markenzeichen seiner Serien-Figur, nämlich der telefonische Abschiedsgruß "Stadler Ende", stammt: Nämlich nicht, wie häufig angenommen, aus dem Drehbuch. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Art "Eigenkreation": "Die Marotte stammt von mir." 

Diese Worte passen Fischer zufolge ideal zu seinem Anton Stadler und dessen speziellem Charakter: "Er weiß nicht, wie er wirkt - und es ist ihm auch egal." Eine besondere Eigenheit seiner Figur, die er im Gespräch mit der "Abendzeitung" einmal als "grantiger, geiziger und mürrischer" als sich selbst bezeichnete. Damit verdeutlicht er gleichzeitig, wie sehr sich seine Figur von dem privaten Schauspieler Dieter Fischer unterscheidet. 

Dieter Fischer: "Zwei Ochsen ziehen mehr als ihre Summe"

Eine mögliche Begründung dafür, warum Stadler beim Publikum so beliebt ist, führt Fischer auf das Zusammenspiel der Darsteller zurück: Für den Erfolg der Serie sei es entscheidend, dass alle Mitwirkenden der "Rosenheim-Cops" miteinander harmonieren. Dazu führt er einen interessanten Vergleich an: "Zwei Ochsen ziehen mehr als ihre Summe."

Das Großartige, was am Set entstehe, übertrage sich dann auf die Serie. Fischer spricht in diesem Zusammenhang auch vom sogenannten "Blütenstaub"-Effekt: "Dieser Blütenstaub- so bezeichnen wir das - überträgt sich auf das Produkt."

Dieter Fischer: "Marisa hat die Serie entscheidend geprägt"

Deshalb sei auch der Abschied von Marisa Burger, die jahrelang als Miriam Stockl vor der Kamera stand, ein besonderer Einschnitt gewesen, wie Fischer befindet: "Marisa hat die Serie entscheidend geprägt und viel zu ihrem Erfolg beigetragen." Als ihre letzte Klappe gefallen sei, habe das gesamte Team mit den Tränen gekämpft. 

Dennoch bestehe das Konzept der "Rosenheim-Cops" nach ihrem Ausstieg weiterhin: Eine Prise Humor, gemischt mit der idyllischen, bayerischen Landschaft und dazu wenig Gewalt. Fischer spricht auch von "leichter Unterhaltung, die verschiedene Generationen gemeinsam anschauen können."

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