Leslie Howard

Leslie Howard Stainer
Lesermeinung
Geboren
03.04.1893 in Forest Hill, London, Großbritannien
Gestorben
01.06.1943 in 
Sternzeichen
Biografie
Der Sohn eines ungarischen Juden studiert am Londoner Dulwich College und arbeitet dann in einer Bank. Bereits 1914 tritt er in Kurzfilmen auf, 1917 kehrt er mit einem Kriegstrauma von der Westfront zurück. Er geht an eine Wanderbühne, mit der er drei Jahre unterwegs ist. 1920 arbeitet zu gleichen Teilen an Bühnen in London und New York. Am Broadway setzt er sich sofort durch: sein zurückhaltender Stil, der fast beiläufige Sprachduktus siegt über den deklamatorisch pathetischen Sprachstil der in den Zwanziger Jahren auch den Broadway beherrscht.

Ende der Zwanziger Jahre schreibt Howard selbst Stücke und produziert sie am Broadway. Jetzt ist er ganz in die USA übergesiedelt. 1930 geht er zur MGM und spielt vor allem seine Bühnenrollen. Darunter: Robert E. Sherwoods "Der versteinerte Wald" (1936), inszeniert von Archie Mayo neben Bette Davis und Humphrey Bogart sowie den Romeo neben Norma Shearers Julia in George Cukors Shakespeare-Inszenierung (1936). Gemeinsam mit Anthony Asquith führt er in seiner Shaw-Inszenierung "Pygmalion" mit Wendy Hiller als Eliza Doolittle zum ersten Mal selbst Regie im Film.

Zu seinen schönsten Rollen gehört in "Scarlet Pimpernel" (1934) der britische Adlige Sir Percy Blakeney, der in den Wirren der Französischen Revolution eine Gruppe waghalsiger Abenteurer anführt, die unter dem Siegel der "scharlachroten Rose" Adlige vor der Guiottine rettet. Außerdem sein Ashley neben Olivia De Havilland, Clark Gable und Vivian Leigh in "Vom Winde verweht" (1939). Im gleichen Jahr spielt er neben Ingrid Bergman einen verheirateten berühmten Sologeiger, der eine Liebesaffäre mit einer Schülerin hat ("Intermezzo"). Das Melodram inszenierte Gregory Ratoff.

1941 spielt er unter Michael Powell neben Adolf Wohlbrück und Laurence Olivier in dem Propagandafilm "49th Parallel" über den U-Boot-Angriff der Nazis auf Kanada. Im gleichen Jahr inszeniert er "Pimpernel Smith", einen eindringlichen Film, in dem ein Archäologieprofessor (Leslie Howard) nach dem Vorbild der "scharlachroten Rose" in dem vom Kieg erschütterten Europa Juden vor den Nazis rettet. Leslie Howard Ende ist tragisch: Als er 1943 für eine Film-Werbetour Lissabon besucht, wird er auf dem Rückflug von Deutschen abgeschossen - sie vermuteten Churchill in dem Flugzeug.

Zu Leslie Howards bedeutenden Rollen zählt der Philip in William Sommerset Maughams oft verfilmtem Roman "Des Menschen Hörigkeit" (1934) unter der Regie von Cromwell. Paul Henreid und Laurence Harvey haben den Philip in späteren Filmen gespielt, die Rolle der Mildred (Bette Davis) verkörpern in den späteren Filmen Eleonor Parker und Kim Novak. Howard, dessen Bruder Arthur Howard ebenfalls Schauspieler war, ist der Vater des Schauspielers Ronald Howard. In den letzten Jahren seines Lebens hatte Howard sich an die Bühne zurückgezogen. In zwei Filmen, die er 1941 und 1943 noch produzierte – "The Gentle Sex" mit Joan Greenwood und Lilli Palmer unter eigener Regie sowie "The Lamp Still Burns" mit Stewart Granger, inszeniert von Maurice Elvey – spielte Leslie selbst nicht mehr.

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