Terence Fisher

Lesermeinung
Geboren
23.02.1904 in London, England, Großbritannien
Gestorben
18.06.1980 in Twickenham, London, England, Großbritannien
Sternzeichen
Biografie
Die Geschichte der Werwölfe von Guy Endore ist so berühmt wie Bram Stokers "Bram Stoker's Dracula" und Mary Shelleys "Mary Shelleys Frankenstein". Es sind Menschen, denen eine teuflich böse Doppelnatur innewohnt, die sich nachts in reißende Ungeheuer verwandeln, im Grunde verirrte Wesen. Die Farben sind matt, nur das Rot leuchtet: Terence Fisher verfilmte die Story unter dem Titel "Der Fluch von Siniestro" (1961), der Kameramann ist Jack Asher, ein Spezialist des Horror-Genres.

Terence Fisher, Hausregisseur der britischen Hammer-Filmproduktion, auf routiniert stilvolle Horrorprodukte spezialisiert, wird vor allem durch die "Dracula"-Versionen mit Christopher Lee bekannt: Eine schwarze Kutsche jagt durch die Nacht, man hört Tiergeräusche, die Pferde schnauben, Musik schwillt an, die Umrisse eines düsteren Gebäudes tauchen auf. Es ist das Schloss des Grafen Dracula, der dämonische Lee treibt hier sein Unwesen.

Fisher dreht auch zwei Sherlock-Holmes-Episoden ("Der Hund von Baskerville", 1958, und "Sherlock Holmes und das Halsband des Todes", 1962) vom unglückseligen Erbe der Baskervilles, deren bedauernswerter Ahne seit dem 18. Jahrhundert als heulender Hund über das britische Moor geistert. Den Nachfahren dieser Dynastie, Sir Henry Baskerville, mit dem es der Meisterdetektiv hier zu tun hat, spielt ebenfalls Christopher Lee.

Dabei beginnt der junge Brite als Seemann, Kaufmann und Abenteurer, bevor er 1929 als Assistent von Regisseur Ian Dalrymple bei Gainsborough einsteigt. Bei dieser Produktionsfirma kann er auch seine ersten Filme drehen, doch dann kommt er zu Hammer-Film und wird Hausregisseur des berühmten Horror-Filmstudios. "Frankensteins Fluch", 1958 startet mit "Dracula" der erste seiner insgesamt drei Dracula-Filme. 1960 folgt "Dracula und seine Bräute", 1965 "Blut für Dracula". Fisher verfilmt - fast immer nach Drehbüchern von Jimmy Sangster - Bram Stoker und Mary Shelley, Sir Arthur Conan Doyle und Robert Louis Stevenson.

Fisher versteht sich als Handwerker, hält seinen knappen, einfachen Stil durch wie man es sonst nur von den Hollywood-Regisseuren kennt. Und er macht Schauspieler wie Christopher Lee und Peter Cushing zu Stars. Die Qualität von Fishers Filmen kann man erst so recht einschätzen, wenn man sie mit Nachfolgern wie John Hough oder Alan Gibson vergleicht. Selbst der ehemaligen Kameramann Freddie Francis kann mit seinen Horrorfilmen Fisher nicht das Wasser reichen.

Weitere Filme von Terence Fisher: "Die Spur führt nach Ambledon" (1955), "Frankensteins Fluch" (1957), "Ich bin Frankenstein" (1958), "Die Rache der Pharaonen" (1959), "Das Schwert des Robin Hood", "Schlag zwölf in London" (beide 1960), "Die brennenden Augen von Schloss Bartimore" (1963), "Frankenstein schuf ein Weib", "Insel des Schreckens - Todesmonster greifen an" (beide 1966), "Brennender Tod" (1967) und "Frankenstein sucht ein neues Opfer" (1969).

BELIEBTE STARS

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Zarte Schönheit aus Schweden: Marie Bonnevie
Maria Bonnevie
Lesermeinung
Louis Hofmann in der Netflix-Serie "Dark".
Louis Hofmann
Lesermeinung
In "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" nach 28 Jahren erneut an der Seite des Archäologen: Karen Allen.
Karen Allen
Lesermeinung
Australischer Regie-Star: Baz Luhrmann.
Baz Luhrmann
Lesermeinung
Wurde als "Kommissarin Lund" auch in Deutschland
bekannt: Sofie Gråbøl
Sofie Gråbøl
Lesermeinung
Der gemütliche Dicke mit dem verschmitzten Blick: Ned Beatty
Ned Beatty
Lesermeinung
Lernte bei Steven Spielberg: Regisseur Robert Zemeckis
Robert Zemeckis
Lesermeinung
Als "Der Nachtfalke" weltweit bekannt: Gary Cole
Gary Cole
Lesermeinung
Mit "The Blues Brothers" begann Dan Aykroyds eigentliche Filmkarriere
Dan Aykroyd
Lesermeinung
Seit "Stargate" ging es aufwärts: Mili Avital
Mili Avital
Lesermeinung
Beherrscht die gesamte Spannbreite - von Action bis Schnulze: Josh Lucas.
Josh Lucas
Lesermeinung
Typisch irisch? Colm Meaney.
Colm Meaney
Lesermeinung