In New York lassen zwei Osteuropäer eine blutige Spur zurück. Einer der beiden sieht sich als Newcomer der Regisseurs-Zunft und hält die mörderischen Untaten seines Kumpels auf Video fest. Da die beiden die Macht der Medien erkannt haben, werden sie bald schon zu Nachrichten-Stars. Dann nehmen sie einen populären Cop als Geisel ...

John Herzfeld bewegt sich hier zwischen Komödie, Drama, Thriller und Satrie, ohne sich für ein Genre richtig zu entscheiden. So wirkt der Streifen trotz seiner kritischen Haltung gegenüber den Medien über weite Strecke unausgegoren und wird am Ende gar pathetisch. Gelang es Herzfeld 1995 noch mit "Zwei Tage in L.A.", verschiedene Stilarten gekonnt zu verbinden, ist ihm dies hier trotz guter Darsteller ziemlich daneben geraten. 

Foto: Kinowelt