Eigentlich glaubte Schmugglerlegende Chris Farraday seine kriminelle Vergangenheit ein für allemal begraben zu haben. Doch als sein Schwager einen Drogendeal vermasselt, willigt Chris ein, dessen Schulden mit einem gut geplanten Schmuggeldeal auszugleichen. Er will von Panama Millionen Dollar Falschgeld in die Staaten einschleusen. Eine Crew hat er zwar schnell zusammen. Doch vor Ort läuft einiges schief und Chris muss laufend improvisieren ...

Ebenso wie bei der Hauptfigur nicht alles nach Plan läuft, wirkt der ganze Film, als sei dem Regisseur seine Hollywood-Produktion aus dem Ruder gelaufen. In der isländischen Vorlage "Reykjavik - Rotterdam: Tödliche Lieferung" hatte Baltasar Kormákur die Hauptrolle gespielt, nun hat er versucht, den rasanten Action-Thriller neu zu erzählen. Doch das US-Remake nervt von Beginn an. Die Wackelkamera suggeriert Hektik, die Schauspieler bleiben weit unter ihren Möglichkeiten, die Geschichte wird zunehmend unglaubwürdiger und dämlicher. Schade, da hätte man mehr draus machen können.



Foto: Universal