In einem Mietshaus in einem Vorort von Tel Aviv leben die Menschen dicht an dicht - und machen sich gegenseitig das Leben schwer: Auf Grund der beengten, chaotischen Wohnsituation müssen sich die Bewohner nicht nur mit ihren eigenen Sorgen, sondern auch mit denen ihrer Nachbarn arrangieren...

Regisseur Amos Gitai drehte diesen bunten Ensemblefilm über das bewegte Zusammenleben unterschiedlichster Menschen, die sich in einem ärmlichen israelischen Mietshaus auf engstem Raum miteinander arrangieren müssen nach der der gleichnamigen literarischen Vorlage von Yehoshua Kenazs. Sehr lebendig und quirlig, gespickt mit szenengebundener mitreißender Musik gibt der Film Einblicke in den Alltag Tel Avivs. Wie schon in seinen Filmen "Kadosh" und "Kedma" beleuchtet Gitai auch hier Aspekte der aktuellen Situation seines Landes. Die Darstellung der beengten, ruhelosen Lebensbedingungen der jüdischen Hausgemeinschaft kann als Bild der Irrungen und Wirrungen der im Wandel stehenden israelischen Gesellschaft betrachtet werden.