Während eines Streiks in einer Wurstfabrik geraten ein Filmemacher - seine Ideale wurde gerade erst durch die 68er-Bewegung erschüttert - seine Geliebte, eine amerikanische Journalistin, und der leitende Direktor als Gefangene der Streikenden zwischen die Fronten. Eine einprägsame Erfahrung für ihr Leben ...

Jean-Luc Godards stark stilisierter Film, mit dem er die Zusammenarbeit mit Jean-Pierre Gorin beendete, ist ein bedeutendes Zeitdokument der gesellschaftlichen Stimmung Ende der 60er Jahre. Godard prangert hier nicht nur das Bürgertum, sondern auch die Gewerkschaften und die Kommunistische Partei an. Dabei setzt er wieder auf den Brecht'schen Verfremdungseffekt.

Foto: Kinowelt