Belgien, Ende der 50er Jahre: Der 17-jährige Robin hat Ärger genug: Die Eltern tadeln ihn wegen schlechter Zensuren, in der katholischen Berufsschule geht es prüde und autoritär zu, und dazu kommt auch noch Liebeskummer wegen der schönen Cathy. Als ein Schulfreund, der ständig von einem fiesen Lehrer malträtiert wurde, Selbstmord begeht, überschlagen sich die Ereignisse...

Robbe de Herts Film kommt zunächst wie eine fetzige Teenagerkomödie um Prüfungsängste, verstaubte Erziehungsmethoden und Liebeskummer daher. Doch zunehmend mischen sich erste Töne in die Story, die schließlich tragisch endet. Robbe de Hert ließ hier eigene Erinnerung einfließen. 1995 drehte de Hert mit fast identischer Besetzung mit "Brylecram Boulevard" eine Fortsetzung um sein Alter Ego Robin.