Gerade als sich Galeriebesitzer Christian im Auto an seine Sekretärin ranmachen will, stürzt sich der Obdachlose Boudu ins Wasser. Christian muss ihn gedrungen retten und nimmt ihn mit nach Hause. Doch Boudu denkt nicht daran, das Haus am nächsten Morgen zu verlassen. Er quartiert sich kurzerhand bei Christian ein und mischt dessen Alltagstrott mit seiner depressiven Frau erst mal tüchtig auf...

Was vielleicht witzig gedacht war, entpuppt sich - abgesehen von zwei Gags - als wahre Ödnis. Im Gegensatz zu Jean Renoirs Klassiker "Boudu - Aus den Wassern gerettet" von 1932 und dem Hollywood-Streifen "Zoff in Beverly Hills" ist diese dritte Verfilmung des Stoffes schlichtweg unkomisch und somit völlig unnötig. Hier sollte man lieber einen der beiden genannten anschauen.

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