Der Ort der Handlung ist die Provinz Ulster in Nordirland. Vor einem Bauernhaus hält spät abends ein Auto. Eine Gestalt springt heraus, klopft an die Tür. Als ein britischer Polizeioffizier die Tür öffnet, wird er durch mehrere Schüsse getötet. Die IRA hat wieder zugeschlagen. McCluskie, ein 19jähriger Ire hat den Wagen gefahren. Er gehört als Katholik in dieser Gegend zu der absoluten Minderheit. Täglich wird er angefeindet, seine Beziehungen zur IRA ergeben sich aus seiner Situation beinahe zwangsläufig. Mehr aus dem Gefühl der Einsamkeit und der Hoffnungslosigkeit ist er zu der IRA gestoßen, nicht aber aus Fanatismus. Der IRA-Mitläufer verliebt sich dann ausgerechnet in die Witwe des getöteten Polizisten...

Pat O'Connor gelang eine sensibel erzählte Geschichte eines jungen IRA-Mitläufers. Einfühlsam in der Darstellung der konfessionellen und sozialen Problematik. Außerdem ehrlich, weil der Film hoffnungslos endet. Helen Mirren zeigt als Polizisten-Witwe einmal mehr ein überragende schauspielerische Leistung.