In einem Motel irgendwo in Südamerika haben sich sechs weiße US-Amerikanerinnen eingefunden. Bald wird klar: alle sind kinderlos und hoffen, hier ein Baby aus der Dritten Welt adoptieren zu können. Gemeinsam verbringen sie ihre Wartezeit in der Nähe des Waisenhauses, denn die Adoptionsverfahren schleppen sich mühsam dahin. In langen Gesprächen teilen sie sich ihre Ängste und Nöte mit ...

Keine Frage, John Sayles setzt sich einmal mehr kritisch mit einem gerne tabuisierten Thema auseinander, zeigt die Überheblichkeit weißer Amerikaner, provoziert mit der Darstellung der kulturellen Unterschiede zwischen Erster und Dritter Welt und stellt die richtigen Fragen zur modernen Mutterschaft. Das Ganze inszenierte er jedoch wie ein Kammerspiel mit teilweise lähmenden Dialogen ohne jegliche dramaturgische Spannung.

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