Die beiden Studentinnen Helen und Bernadette stoßen bei den Recherchen zu ihrer Doktorarbeit auf die grausige Geschichte vom "Candyman": Der soll ein Schwarzer gewesen sein, der vor hundert Jahren den Fehler beging, sich in eine Weiße zu verlieben. Dafür wurde er ungewöhnlich grausam ermordet. Doch der Tote erscheint wieder, wenn man fünfmal "Candyman" in einen Spiegel spricht. Und mit seiner Hakenhand richtet er Fürchterliches an. Helen und Bernadette glauben's nicht. Das ist ein schwerer Fehler...

Der Autor der Vorlage, Clive Barker ("Blutsbücher"), wurde bereits mehrfach mit internationalen Preisen (z. B. World Fantasy Award, British Fantasy Award) ausgezeichnet und arbeitete auch als Regisseur ("Hellraiser"). "Candyman" von Bernard Rose ("Ludwig van B. - Meine unsterbliche Geliebte", "Anna Karenina") ist ein geradliniger inszenierter Horrorfilm, der seine düstere Atmosphäre nicht mit Humor auflockert. Die Drehorte sind von ausgesuchter Schäbigkeit: verrottete Stadtlandschaften, schmutzige Wohnsilos, Schmutz und Dreck überall. Das erzeugt eine bedrückende Stimmung. Daneben enthält der allerdings auch einige blutige Sequenzen. Es existiert auch eine Fortsetzung, doch die taugt nichts.

Foto: Polygram