Mitte des 18. Jahrhundert zieht es die Familie Collins von Liverpool aus in die neue Welt. In Amerika angekommen, schafft es der Clan innerhalb kurzer Zeit, ein Fischerei-Imperium aufzubauen. Doch der inzwischen erwachsen gewordene Sohn Barnabas lässt sich mit der Hexe Angelique ein, die sich, als sie von ihm abgewiesen wird, weil er eine andere liebt, furchtbar rächt und Barnabas in ein Vampir verwandelt. Der wird von der Bevölkerung in einen Eisensarg gesteckt und tief vergraben. Erst fast 200 Jahre später wird Barnabas bei Erdarbeiten befreit. Der Vampir muss feststellen, dass seine Nachkommen den Familienbetrieb ganz schön herunter gewirtschaftet haben und dass seine Widersacherin Angelique auch in der neuen Zeit noch ihr Unwesen treibt ...

Die Dialoge in dieser Culture-Clash-Komödie sind mitunter exzellent, ebenso wie Dekor, Kostümgestaltung und die unzähligen Filmzitate. Doch darüber hinaus hat Regisseur Tim Burton wohl etwas die Geschichte aus den Augen verloren. So haben sich leider viele Längen eingeschlichen und auch die ein oder andere Brutalität will zum restlichen Komödien-Charakter des Streifens nicht so richtig passen. Zudem macht Burton auch zu wenig (abgesehen vom Wortwitz) aus der Auseinandersetzung der Hauptfigur mit der Hippie-Zeit von 1972. Dennoch bleiben viele starke Momente haften.



Foto: Warner