1. August 1936: Die französische Olympiamannschaft der Boxer ist auf dem Weg nach Berlin. Ihr Trainer Jo Cavalier war im Ersten Weltkrieg ein Ass bei den Jagdfliegern. Sein ebenbürtiger Gegner ist nun General der Luftwaffe. Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele sehen sich die beiden wieder. Im Zug hatte Jo Cavalier einen zehnjährigen jüdischen Jungen kennen gelernt, dessen Familie verschwunden ist. Die beiden Fliegerasse riskieren ihr Leben, um sich für die Verfolgten einzusetzen ...

Regisseur Gérard Oury ("Die Abenteuer des Rabbi Jacob") gelang eine unterhaltsame Mischung aus Komödie, Action und Historiendrama. Kein Wunder, dass bei dem Hintergrund "Nazi-Deutschland" die Gags nicht immer treffsicher sind. Trotzdem ist dies ein kurzweiliger Spaß. Erstaunlich: Ein Double für seine waghalsigen Abenteuer brauchte Jean-Paul Belmondo nie. Für die Bilder zeichnete übrigens der frühere Fassbinder-Kameramann und heutige Regisseur Xaver Schwarzenberger verantwortlich.

Foto: ARD/Degeto