Kiffer Mike (Jesse Eisenberg) wird zum Agenten wider Willen. Denn kurz bevor er seiner Freundin Phoebe (Kristen Stewart) einen Heiratsantrag machen möchte, erwacht in dem harmlosen Supermarktangestellten eine tödliche Kampfmaschine. Das liegt an einer Ausbildung, die er beim CIA genossen hat und von der er selbst nicht mehr den blassesten Schimmer hat. Doch als die Behörde das Projekt  endgültig zu den Akten legen möchte und Mike daher Killer auf den Hals hetzt, aktiviert seine einstige Ausbilderin seine verborgenen Fähigkeiten.

Agenten-Parodie mit derben Pointen


Im US-Kino sind zuletzt zwei gegenläufige Entwicklungen zu beobachten: Während Actionfilme wie "Robocop" (2014) die Gewaltszenen drosseln, um auch ein junges Publikum ansprechen zu dürfen, hat man Gefallen an R-Rated Komödien gewonnen. Diese Filme zeichnen sich durch einen freien Umgang mit Sex und Drogen aus, weswegen in den USA keine Zuschauer unter 17 Jahren zugelassen werden (Altersbewertung "R"). In Deutschland ist solch derber Humor meist ab 16 ("Kill the Boss") oder gar ab 12 ("Hangover") freigegeben. R-Rated war auch "Project X", das gelobte Debüt von Regisseur Nima Nourizadeh, der mit "American Ultra" nun seine zweite Komödie vorlegt. Diese ist eine freche Parodie auf das Konzept der "Bourne"-Reihe und spart nicht an schwarzem Humor. Da es bei dem furios startenden und später etwas nachlassenden Film zudem blutig zugeht, bleibt auch in Deutschland den Kids der Kinobesuch verwehrt.

Sehen Sie hier den Trailer zu "American Ultra":