In Berlin-Karlshorst, dem Hauptquartier der sowjetischen Besatzungsmacht in Deutschland, meldet sich eines Tages im Jahre 1952 ein junger Mann namens Grunwaldt. Er gibt sich als Russe deutscher Abstammung zu erkennen, der durch die Wirren des Krieges nach Deutschland verschlagen wurde. Die KGB-Leute erkennen in dem fließend deutsch sprechenden Landsmann, der als FDJ- und SED-Mitglied überzeugter Kommunist ist, das ideale Agentenmaterial. Nachdem eine sorgfältige Überprüfung die Richtigkeit seiner Angaben erbracht hat, wird Grunwaldt "verpflichtet" und zum Agenten ausgebildet. Um die bürgerliche Tarnung perfekt zu machen, beschließt das KGB, seinen zukünftigen Residenten in Westdeutschland zu verheiraten. Die "Braut" heißt Katja, die - wie Grunwaldt - vom KGB als "Mitarbeiterin" verpflichtet wurde. In Köln pachtet das Paar zur Tarnung eine Würstchenbude.