Zur Hochzeit schenkt Ernst Otto seinen Kindern ein Haus. Der gemeinsame Besitz soll die Grundlage für eine glückliche Ehe sein und das junge Paar auf immer aneinanderketten. Elke ist im Gegensatz zu Rainer von dem Haus begeistert, obwohl es recht heruntergekommen ist. Für den Ausbau des Hauses ist sie bereit, auf alles zu verzichten und nur aus Liebe zu ihr fügt sich Rainer. Sie plant den Umbau und packt auch mit an. Nur das Beste ist ihr gut genug. Als Elke dann aber eine Fehlgeburt hat, gibt sie ihrem Hausbau daran die Schuld. Für sie hat sich in diesem Augenblick alles verändert, und sie beginnt am Sinn ihres bisherigen Lebens und ihrer Ehe zu zweifeln. Elke verliert das Interesse an dem Haus, dessen Ausbau jetzt Rainer vorantreibt, in der Hoffnung, dass sie so die Ehekrise überwinden können. Aber auch eine neue, sehnlich erhoffte Schwangerschaft bleibt aus, und Rainer und Elke leben jetzt wie Fremde in ihrem Haus. Als sie einen anderen Mann kennenlernt, der so ganz anders lebt, will sie sich scheiden lassen. Doch das Haus ist für das Ehepaar zur finanziellen "Kette" geworden, die Elke gewaltsam sprengen will, um mit dem Anderen ein neues Leben beginnen zu können.