Huck Finn lebt in Pflege bei der alten Witwe Douglas. Wann immer er kann, entflieht er den unliebsamen Zwängen des Lebens wie der Schule und sauberen Klamotten und prügelt sich am Fluß. Eines Tages macht er eine erschreckende Entdeckung: sein Vater ist wieder in der Stadt. Der alte Trunkenbold schnappt sich Huck, weil er glaubt, die Witwe würde Lösegeld zahlen. Mit einem Trick entkommt der Junge und flieht auf die Jackson-Insel im Fluss. Bald glaubt alle Welt, er sei tot. Auf dem Eiland lernt er den schwarzen Sklaven Jim kennen, der ebenfalls geflüchtet hat. Gemeinsam brechen sie zu einer Reise stromabwärts auf, von der sich Hucks neuer Freund ein Leben in Freiheit erhofft ...

Die Disney-Neuverfilmung des Mark-Twain-Klassikers von Stephen Sommers reicht nicht an die 1959 entstandene Abenteuer am Mississippi von Michael Curtiz heran und ist wegen der Szenen mit dem brutalen Vater für kleine Kinder nicht geeignet. Sehen lassen können sich allerdings die opulenten Bilder, die satirisch-kritische Vielschichtigkeit der Vorlage wird eher vernachlässigt.

Foto: The Walt Disney Company/D. Gorton