Als der junge Reporter Tim auf einem Flohmarkt ein altes Schiffsmodell kauft, wundert er sich, dass offenbar plötzlich Interessenten wie Pilze aus der Erde sprießen. Durch seinen Hund Struppi entdeckt Tim schließlich, dass in dem Modell ein Teil einer Schatzkarte versteckt ist. Von unbändiger Neugier getrieben, geht Tim der Sache nach. Dadurch gerät er nicht nur an den Finstermann Sakharin, sondern findet in dem versoffenen Kapitän Haddock schließlich sogar einen Freund ...

Kein Geringer als Steven Spielberg entdeckte die Comic-Reihe "Die Abenteuer von Tim und Struppi" für sich und plante noch zu Lebzeiten von deren Schöpfer Hergé Verfilmungen der Stoffe. Doch erst durch die Technik des Motion-Capture-Verfahrens sah sich Hollywoods Wunderknabe dazu im Stande, die Comic-Klassiker filmisch umzusetzen. Für das erste Abenteuer wählte Spielberg die drei Geschichten "Die Krabbe mit den goldenen Scheren", "Das Geheimnis des silbernen Einhorn" und "Der Schatz Rackham des Roten" aus, um daraus eine Abenteuer in Spielfilmlänge zu kreieren. Formal sieht das Ganze toll aus. Ab und zu hat man jedoch den Eindruck, dass für die Detail verliebten Szenen manchmal die Geschichte vergessen wurde. Was bleibt: tolle Comic-Bilder in einem kindgerechten Abenteuer.



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