Wegen Ladendiebstahls und Sachbeschädigung wird die allein erziehende Mutter Jessie Fischer zu gemeinnütziger Arbeit in einem Altenpflegeheim verurteilt. Dort lernt sie Walter Voss, genannt "der General", kennen. Das Schicksal des griesgrämigen Pensionärs, der von seinen erwachsenen Kindern entmündigt und ins Heim abgeschoben wurde, berührt sie, und sie beschließt, für ihn zu kämpfen. Doch als die teure Taschenuhr des Generals verschwindet, wird die bereits wegen Diebstahls verurteilte Jessie verdächtigt ...

Miguel Alexandre ("Grüße aus Kaschmir", "Weil ich gut bin") inszenierte eine zu Herzen gehende Geschichte mit dramatischen und witzigen Momenten, mit denen er auch Kritik an unserem Sozialsystem übt. Für das gelungene Script zeichnet Martin Rauhaus ("Italiener und andere Süßigkeiten", "Jimmy the Kid") verantwortlich, der für Regisseur Alexandre schon das Drehbuch für dessen Drama "Für immer im Herzen" schrieb. Stark inszeniert und gespielt!