Als der skrupellose Gangster Ryder mit einigen Komplizen die U-Bahn Pelham 123 entführt und Dutzende von Fahrgästen als Geiseln nimmt, ist die ganze Aufmerksamkeit von Fahrdienstleiter Walter Garber gefordert. Denn Ryder droht: Falls er nicht innerhalb einer Stunde zehn Millionen Dollar erhält, sollen die Geißeln sterben. Garber will Ryder hinhalten, doch ihm fehlt die Erfahrung eines Polizei-Unterhändlers. Dennoch will Ryder nur mit ihm reden. Während der Verhandlungen müssen mehrere Menschen ihr Leben lassen, da die Entführer immer wieder unberechenbar reagieren. Schließlich stellt man sich in der Fahrdienststelle die Frage, wie Ryder eigentlich aus dem unterirdischen Tunnelsystem der Bahnlinien zu fliehen gedenkt?

Regisseur Tony Scott ging es in diesem neuerlichen Remake von Joseph Sargents Thriller "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123" (nach "Pelham Bay Park") wohl eher darum, den aufrechten Fahrdienstleiter als ambivalenten Charakter mit Dreck am Stecken zu zeigen. Er arbeitete erneut mit Washington zusammen (die beiden drehten zuvor u. a. "Crimson Tide - In tiefster Gefahr", "Mann unter Feuer" und "Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit"), wobei er mehr Wert auf Spannungsmomente denn auf Logik legte. Dennoch: dank guter Darsteller und einer packenden Inszenierung gute Unterhaltung.

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