Katastrophen-Alarm in der Leitstelle der New Yorker U-Bahn: Unbekannte haben einen Zug in ihre Gewalt gebracht! Zwischen zwei Stationen halten sie 14 Geiseln fest. Die Forderung, die die Kidnapper per Funk an den Sicherheitschef der U-Bahn durchgeben, beträgt 5 Millionen Dollar. Bis zur Übergabe bleiben genau 90 Minuten Zeit. Danach wird jede Minute eine Geisel erschossen. Während über der Erde die Ermittlungen über die Identität der Entführter auf Hochtouren laufen, das vom Bürgermeister abgesegnete Lösegeld beschafft wird und Spezialeinheiten des FBI einen Zugriffsplan ausarbeiten, herrscht in der entführten U-Bahn eine überaus angespannte Stimmung. Nicht nur, dass die Geiseln um ihr Leben fürchten - es kommt auch zu bedrohlichen Querelen zwischen den einzelnen Tätern. So will sich etwa der psychopathische Mr. Grey ein wenig mit den weiblichen Geiseln "vergnügen" und schon mal "zum Spaß" irgend jemanden kaltmachen...

Félix Enríquez Alcalá inszenierte 1998 dieses durchschnittliche Remake des 1974 entstandenen Thrillers "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123". Alcalá hält sich eng an die alte Story, peppt sie aber hier und da zeitgemäß auf und kann sich ganz auf die Darsteller verlassen. Edward James Olmos ("Miami Vice") und seine Ehefrau Lorraine Bracco spielen hier übrigens gemeinsam die Detectives.