Es ist Sommer in Montréal, doch die junge Modezeichnerin Sophie Malaterre kann die Zeit nicht genießen, denn sie ist arbeitslos und ohne feste Beziehung. Der Vorschlag einer Bekannten, die Zeit zu nutzen und mittels Haustausch per Internet auf preiswerte Art und Weise eine Zeit im Ausland zu verbringen, erscheint verlockend. Und Sophie hat großes Glück: Gleich beim ersten Besuch auf der empfohlenen Website findet sie eine große Wohnung in Eiffelturm-Nähe, in einem der schönsten Viertel von Paris. Sophie bringt ihr kleines Haus in Montréal auf Vordermann und macht sich dann auf den Weg nach Paris, während die Pariser Wohnungsinhaberin nach Kanada fliegt - nicht ohne vorher ein größeres Päckchen auf den Versandweg zu bringen. Am Morgen nach ihrer ersten Nacht geht es Sophie schlecht. Noch als sie unter der Dusche steht, stürmt ein Spezialeinsatzkommando der Polizei die Wohnung, und Sophie wird wegen Mordverdachts verhaftet. Denn in einem der Nebenräume, die sie gar nicht betreten hatte, liegt eine kopflose Männerleiche ...

Der französische Regisseur Frédéric Schoendoerffer, der sich mit Filmen wie "Spuren von Blut" und "Spy Bound - Agenten im Schatten" einen Namen als Spezialist für spannende Thriller gemacht hat, legte mit "Switch - Ein mörderischer Tausch" erneut ein spannendes Werk vor, das allerdings ein wenig an der unlogischen Geschichte leidet, die der Regisseur zusammen mit Jean-Christophe Grangé ("Die purpurnen Flüsse", "Das Imperium der Wölfe") verfasste. In Topform präsentiert sich hier einmal mehr Éric Cantona in der Rolle des Pariser Ermittlers Damien Forgeat, in der weiblichen Hauptrolle der jungen Modezeichnerin ist die aus Quebec stammende Karine Vanasse ("Midnight in Paris", "Emporte-moi - Nimm mich mit").

Foto: ZDF/Cristof Echard © Carcharodon/L&G/Pathé Production/France 2 Cinéma/Jouror Productions/Tercera Prod