Der Goldsucher Duff Dailey erwartet mit der Postkutsche seine Braut Barbara Leighton, mit der er zusammen nach San Franzisko weiterziehen und ein neues Leben beginnen will. Nach einem Indianerüberfall sucht Duff mit den restlichen Insassen der Kutsche Zuflucht in einer verlassenen Stadt. Zu den Reisenden gehört der desertierte Sergeant Dockery und der skrupellose Waffenschmuggler Anse Conroy, der den Indianern genau die Gewehre verkauft hat, mit denen die Reisenden jetzt beschossen werden. Als der Cheyennehäuptling Feuermesser, der von seinem Stamm verstoßen wurde, weil er gescheiterte Friedensverhandlungen mit den Weißen führte, den Schutz der Gruppe sucht, entwickelt Conroy einen finsteren Plan. Der Waffenschmuggler hat schnell erkannt, dass Barbara nur hinter dem Geld ihres Verlobten her ist und überredet sie dazu, Duff sein Gold abzujagen. Conroy will den verletzten Häuptling an seinen Stamm ausliefern, um sich so freies Geleit zu erkaufen. Doch Duff hat seine Pläne durchschaut.

"Die Rache der Cheyenne", von Regisseur Allen H. Miner ("Der Ritt zurück", "Der Einäugige") genregerecht spannend und gradlinig inszeniert, ist ein stimmungsvoller und intelligenter Western, in dem der Held erfahren muss, dass der Feind nicht an seiner Hautfarbe zu erkennen ist, dass nicht unbedingt die Indianer die Bösen und die Weißen die Guten sind.