Ein halbes Jahr lang hat Georg auf die Hälfte seines Buchhaltergehalts verzichtet, um die Firma am Leben zu erhalten. Trotzdem meldet sie Konkurs an. Als sie gleich darauf wie Phönix aus der Asche aufsteigt, ist für Georg plötzlich kein Platz mehr da. Langsam gerät sein Leben aus den Fugen; er versinkt in immer tiefere Existenznot. Kein Geld, keine Arbeit, und zu allem Überfluß steht der Besuch des Gerichtsvollziehers ins Haus. Aus Liebe zu seiner Frau Paula und um zu verhindern, dass Paula und er auf der Straße landen, überwindet Georg Scham und Angst und ringt sich zu einem schweren Entschluß durch: Er will sich holen, was ihm zusteht. Doch mit einem Mal hat er ein Menschenleben auf dem Gewissen...

Nach einem Roman von Krimi-Autor Cornell Woolrich, dessen Werke Grundlage vieler film noir-Streifen waren, schuf Horst Sczerba ein spannendes, von Joachim Król hervorragend interpretiertes Portrait eines Mannes, dessen Welt gnadenlos dem Abgrund zusteuert. Die Musik stammt von dem Kölner Saxophonisten Dirk Raulf, der auch jahrelang Mitglied der renommierten Kölner Saxophon Mafia war.