Makler Renfield reist nach Transsylvanien, um mit dem dort lebenden Graf Dracula über Immobilien zu verhandeln. Der Graf entpuppt sich allerdings als blutsaugender Vampir und macht Renfield zu seinem Gefangenen. An dessen Stelle fährt er nun selbst nach London. Was Dracula nicht ahnt: Dies ist der Anfang von seinem Ende ...

Die Verfilmung von Bram Stokers berühmter Vampirgeschichte verdankt seine Wirkung vor allem der Atmosphäre des Bösen, die Bela Lugosi als scheintoter Graf Dracula, der aus seinem Grab steigt, um Blut zu saugen, eindrucksvoll vermittelt. Seine darstellerische Kraft wird von späteren Epigonen kaum erreicht. Regisseur Browning orientierte sich bei der filmischen Umsetzung der Grusel-Mär besonders an dem gleichnamigen Bühnenstück von John Balderston und Hamilton Deane aus dem Jahr 1927. Eindrucksvoll auch die Kamera-Arbeit von Karl Freund. Der Horrorfilm war Auslöser für unzählige spätere Vampirfilme. Jüngere Beispiele sind Francis Ford Coppolas "Bram Stoker's Dracula" und "Wes Craven präsentiert Dracula".

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