Giovanni Boscolo, genannt Bissa, ist ein Lebenskünstler, wie er im Buche steht. Er pflegt eine heimliche Affäre mit der attraktiven Komtess, die sich als junge Witwe auf ihre Weise amüsiert. Um seine bescheidene Kriegsrente aufzubessern, betätigt Bissa sich in einem Naturschutzgebiet als Schwarzangler. Seit Jahren versucht der Gemeindebeauftragte Mario ihm das Handwerk zu legen, doch der trickreiche Bissa und sein Komplize Lino konnten dem Gesetzeshüter bislang immer entkommen. Alles läuft bestens, bis Vacso auftaucht, ein alter Kriegskamerad, der Bissa einst das Leben rettete. Um sich zu revanchieren, verspricht Bissa dem alten Kumpanen, sich einige Zeit um dessen Stieftochter Tina zu kümmern, die in schlechte Gesellschaft geraten sei und angeblich Drogen nimmt. Bissa gibt sein Bestes, doch die verwöhnte Teenagerin macht ihm das Leben nicht leicht ...

In den Sechziger- und Siebzigerjahren spielte Mario Adorf in zahlreichen italienischen Produktionen, vielfach an der Seite von Leinwand-Schönheiten wie Senta Berger oder Sophia Loren. Man denke nur an "Unser Boss ist eine Dame" oder "Die Über-Sinnliche". 1971 verpflichtete ihn der italienische Regisseur Salvatore Samperi für diese spaßige, wenn auch nicht sonderlich tiefsinnige Gaunerkomödie, die ihn erneut an der Seite von Senta Berger zeigte.

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