Dem gewieften Kleinganoven Chester gelingt mitten in der Wiener City ein Bankraub. Bei der Flucht muss er bei dem kindlich-naiven Briefmarkenhändler Herbert untertauchen. Eine Fehlentscheidung, da Herbert in seiner Ungeschicklichkeit Chesters komplette Beute vernichtet. Ein Fiasko für Chester, denn dem sitzt die Unterweltgröße Otto im Nacken. Mitten in seiner Verzweiflung taucht Herberts einzige Verwandte, Tante Hertha, wie ein Silberstreif am Horizont auf. Sie hat eine hochdotierte Lebensversicherung auf ihren Neffen Herbert abgeschlossen. Für Chester scheint das die Lösung seines Problems zu sein …

Regisseur Peter Gersina ("Mein Vater, seine Neue und ich") drehte nach der Vorlage des aus Schweden stammenden Autors Anders Stenmo diese Gaunerkomödie mit witzigen Sprüchen und einem gut aufgelegten Hauptdarsteller-Duo. Vor allem Henning Baum merkt man an, dass er nach diversen Kommissar-Rollen (wie etwa zuletzt in "Der letzte Bulle") auch gerne mal den Bösewicht mimt. In seiner ersten Hauptrolle überhaupt ist der Wiener Kabarettist und Schauspieler Robert Palfrader als tollpatschiger Briefenmarkenhändler Herbert zu sehen.