Seinen ehemaligen Gaunerkollegen Emile Morland würde der Kleinbusunternehmer Aristide Bronsky am liebsten für immer aus dem Gedächtnis streichen - und mit ihm die gemeinsame kriminelle Vergangenheit. Doch jetzt steht Morland wieder vor ihm und hat den scheinbar perfekten Plan in der Tasche: Mit Hilfe der hübschen jungen Schauspielerin Amandine soll in Rom der kleine Sohn eines windigen Multimillionärs gekidnappt werden, was eine stattliche Lösegeldsumme verspricht. Eine scheinbar todsichere Sache ...

Regisseur Claude Pinoteau inszenierte zwischen seinen Arbeiten mit Lino Ventura ("Ich - Die Nummer Eins", "Die Ohrfeige", "Ein Mann in Wut") diesen sympathischen wie charmanten Siebzigerjahre-Spaß, den er mit den beiden Kinostars Yves Montand und Claude Brasseur vor der der wunderbaren Kulisse der "ewigen Stadt" Rom in Szene setzte. Für Brasseur und Pinoteau sollte "Der große Angeber" nicht die einzige Zusammenarbeit bleiben: Vier Jahre später drehten die beiden den Kassenschlager "La Boum - Die Fete - Eltern unerwünscht".

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