Adem ist ein erfolgreicher Anwalt, aber er hat ein klitzekleines Problem: Seitdem er denken kann, wird sein Leben von seinem sexuellen Trieb gesteuert, seinen kleinen Mann nennt er "Oskar". Dieser lässt ihn ohne Pause nach Geld und Macht streben und zerstörte ihm letztendlich sogar seine glückliche Ehe mit Hale. Adem kann das Leben mit Oskar so nicht mehr länger hinnehmen. Mit dem Therpeut Nazim ringt er um das Schicksal seines ständigen Begleiters. Soll er nun seine Männlichkeit aufgeben oder nicht?

Der türkische Komödienspezialist Faruk Aksoy ("Coole Schule", "Çilgin dersane - Die verrückte Klasse im Camp"), der zuletzt mit "Fetih 1453" den teuersten Kriegsfilm aller Zeiten drehte, besann sich mit "Erkekler - Männersache" wieder auf seine komödiantischen Wurzeln. Die Grundidee, ein Mann will sich nicht weiter von seinem besten Stück kommandieren lassen, ist sicherlich nicht die schlechteste, doch wie so oft kommt der Humor allzu platt und oberflächlich daher. Eine etwas subtilere Inszenierung hätte dem Stoff sicher gut getan, obwohl man über den einen oder anderen Gag schon herzhaft lachen kann. Als Adem besetzte Aksoy den Istanbuler Mimen Fikret Kuskan, der hierzulande in Filmen wie "Der Jäger", "Sellale - Der Wasserfall" und "Babam ve oglum - Mein Vater und mein Sohn" in den Kinos zu sehen war.



Foto: Kinostar