In den äußersten Vororten von Paris, wo sich Autobahnen, Flugschneisen und S-Bahnlinien kreuzen, lebt der arbeitslose Kranführer Fred mit seiner Freundin Lisa und deren Sohn Pierre in einem billigen Reihenhaus. Als das Geld wieder einmal knapp wird, nimmt Fred einen kleinen Job von seinem Kumpel und Nachbarn Michel an: Er soll ein LKW in ein Industriegebiet fahren und dort abstellen. Fred ahnt nicht, dass ihn dies in einen Strudel aus Gewalt und Mord ziehen wird ...

Pierre Jolivet ("Verhängnisvolles Alibi"), einst Drehbuchautor für Luc Bessons "Subway", inszenierte diese eindringliche Low-Budget-Tragikomödie um den arbeitslosen Fred - von Vincent Lindon ("Der siebte Himmel", "Schule des Begehrens") hervorragend verkörpert -, der sich in eine schier aussichtlose Lage bringt. Ausgezeichnet sind die Charakterzeichnungen, als desillusionierter Kommissar mit Alkoholproblemen glänzt François Berléand, Clothilde Courau verkörpert auf äußerst sympathische Weise Freds Freundin Lisa, die immer zu ihrem Freund hält.