Die junge Französin Val ist nach New York gekommen, um ein Filmstar zu werden. Leider interessiert sich zunächst niemand für die skurrile Frau vom Kontinent - auch nicht der schreibblockierte Drehbuchautor Jack, in dessen Vorgarten sie Nacht für Nacht unerlaubt schläft. So schlägt Val sich mit mehreren Minijobs eher schlecht als recht durch, lässt sich aber nie unterkriegen. Als Jack von der skurrilen, kleinen Frau plötzlich zu einem sensationellen Drehbuch inspiriert wird, bekommt Val die Chance ihres Lebens ...

Regisseur Amos Kollek hat bislang mit düster-melancholischen Frauenporträts auf sich aufmerksam gemacht, die jeweils von der Underground-Ikone Anna Thomson ("Sue - Eine Frau in New York") geprägt wurden. Mit dieser leichten Komödie wechselt er das Genre und auch seine Muse. In "Happy End" erzählt Kollek eine märchenhafte Geschichte, die von Audrey Hepburns Figur der Holly Golightly in "Frühstück bei Tiffany" inspiriert ist. Und wer könnte eine solche Figur besser verkörpern als die feenhafte Audrey Tautou, die in "Die fabelhafte Welt der Amélie" zum Weltstar avancierte. Das Image der zerbrechlichen Kindfrau bürstet Kollek dabei witzig gegen den Strich – etwa wenn Audrey Tautou bei einem Casting für "Der Glöckner von Notre Dame" als buckliger Quasimodo auftritt.

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