Harold, ein junger Mann aus reichem Haus, hat keine rechte Freude am langweiligen und durch tausend Normen festgelegten Leben des gehobenen amerikanischen Bürgertums. Um seine allseits gewünschte Anpassung zu boykottieren, entwickelt Harold seltsame Vorlieben und Neigungen. So bereitet es ihm jedesmal ein diebisches Vergnügen, die Erziehungswilligen mit spielerischen Selbstmordinszenierungen zu schockieren. Echtes Interesse findet er allerdings erst am wirklichen Tod, an Beerdigungen und an Friedhöfen. Dann lernt Harold auf dem Friedhof die 79-jährige Maude kennen, eine exzentrische alte Dame, die gleichfalls Beerdigungen liebt. Zum erstenmal hat Harold das Gefühl, einem aufrichtigen, lebendigen Menschen zu begegnen...

Die Story vom jungen neurotischen Außenseiter und der fast 80-jährigen Dame schrieb Kino-Geschichte. Auch heute noch zählt dieser Film zu den besten melancholischen Komödien. Bud Cort, der Darsteller des Harold, ist nach langer Leinwandabstinenz - abgesehen von einer Reihe belangloser Streifen - in jüngster Zeit wieder aktiver. So spielte er etwa in "Dogma" und "The Million Dollar Hotel" (beide 1999).