Die berüchtigte James-Bande nimmt sich die Bank von Topeka vor. Doch diesmal verlässt sie das Glück, die Beute ist gleich null und Bob Ford wird schwer verletzt. Jesse kann ihn in letzter Minute vom Tatort wegschaffen und bringt ihn nach St. Joseph, Missouri. Dort kuriert er unter falschem Namen - als Tom Howard - seine Verwundung aus. Bei der Vorstellung einer Wanderbühne entdeckt Bob Ford seine Jugendliebe Cynthy wieder. Die alte Leidenschaft flammt auf, er will Cynthy unbedingt zu seiner Frau machen. Doch er weiß: Das Mädchen liebt den Luxus, ein Habenichts kommt für sie nicht infrage. Also beschließt er, sich die 1000 Dollar zu verdienen, die auf Jesse James' Kopf ausgesetzt sind...

Angeregt von einem Zeitungsartikel, erzählt die rebellische Regielegende Samuel Fuller in seinem Debütfilm die Geschichte des Ex-Bandenmitglieds Robert Ford, der 1882 in Missouri Jesse James, einen der legendären Outlaws des Wilden Westens, wegen einer Kopfprämie ermordete und später selbst von einem Rivalen um die Liebe einer Frau niedergeschossen wurde. In Dutzenden von Filmen stand und steht Jesse James als Outlaw, Rächer der Enterbten, Opfer einer Ausbeuter-Gesellschaft im Mittelpunkt - historische Genauigkeit Nebensache. Schon zur Stummfilmzeit begann Jesses Kinokarriere: 1921 mit "Jesse James under the Black Flag", in dem Jesses Sohn Jesse James jr. die Titelrolle spielte.